Über mich

Ursprünglich komme ich vom Film. Während meines Studiums der Kommunikationswissenschaften in München war ich auf zahlreichen Sets der Filmhochschule unterwegs. Ich habe Tische und Bänke geschleppt, im Produktionsbüro Sets organisiert, als Regieassistenz gearbeitet und die Script Continuity übernommen – ein Job, von dem ich unbedingt abrate, denn seitdem sehe ich ständig Anschlussfehler im Bild.

Nach dem Studium habe ich im Creative Producing für Werbefilme, Spiel- und Dokumentarfilme gearbeitet. Was ich beim Film gelernt habe: Jede/r im Team muss wissen, welche Geschichte der Film erzählen will, denn alle tragen dazu bei, dass dies gelingt.

Die Entwicklung einer Dramaturgie ist beim Film selbstverständlich. Ohne sie geht nichts. Nur, wenn ich eine spannende Geschichte erzähle, der meine Zuschauer folgen können, erreiche ich auch mein Publikum. (Es sei denn, Sie sind David Lynch.)

Eine Headhunterin hat mich dann für mein erstes interaktives Medienprojekt engagiert: Das Besucherzentrum des Europäischen Parlaments. Einen besseren Einstieg in die Welt der interaktiven Medien hätte ich mir nicht wünschen können.

Die Geschichte der EU ist ein wichtiges, komplexes und unfassbar spannendes Thema. (Falls Sie wissen möchten, wie die Gesetzgebung der EU funktioniert, ich kann es immer noch in drei Sätzen erklären.)

Dieses Projekt hat mir gezeigt, dass es möglich ist, eine Dramaturgie zu entwickeln, in die alle Medien eingebunden sind. Auch wenn jede Medienstation ihre eigenen Inhalte auf unterschiedliche Art erzählt.

Und nicht zuletzt waren wir ein tolles Team, mit Projektpartnern und Kunden aus allen Ländern Europas, mit denen wir gemeinsam völlig neue Wege gegangen sind.

Seitdem weiß ich: Das Erzählen von Geschichten und das Erstellen von Konzepten für interaktive Medien ist das was ich kann. Es liegt mir am Herzen, dass Besucher und User sich für Inhalte begeistern und dass meine Kunden erfolgreich kommunizieren.

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